Jiapu Cable informiert Sie über die häufigsten Ursachen von Stromkabelproblemen. Kabelfehler lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen: Erdung, Kurzschluss und Unterbrechung. Diese drei Kategorien sind wie folgt:
Eine Phase des Kerndrahts ist unterbrochen oder ein mehrphasiger Draht ist unterbrochen
Beim Kabelleiterverbindungsexperiment werden der Isolationswiderstand des Kabelleiters und die entsprechenden Vorschriften der Leitung berücksichtigt. Wenn jedoch eine oder mehrere Phasen nicht verbunden werden können, kommt es zu einem Phasenbruch im Kerndraht oder zu einem Phasenbruch.
Dreiadriges Kabel mit ein- oder zweiadriger Erdung
Bei einem dreiadrigen Kabel oder zweiadrigen Leitern mit Isolationsprüfung auf einem Rütteltisch wird die Verbindung geprüft und anschließend der Isolationswiderstand zwischen einem oder zwei Adern und Erde gemessen. Liegt der Isolationswiderstand zwischen den Adern deutlich unter dem Normalwert, wird er als hochohmiger Erdschluss bezeichnet; andernfalls als niederohmiger Erdschluss. Beide Fehlerarten werden als Unterbrechungs- bzw. Erdschluss bezeichnet.
Dreiphasen-Kernkurzschluss
Die Größe des Erdungswiderstands ist die Grundlage für die Identifizierung von Kurzschlussfehlern in Drehstromleitungen. Es gibt zwei Arten von Kurzschlussfehlern: niederohmige und hochohmige. Bei einem Kurzschluss in Drehstromleitungen liegt ein Erdungswiderstand von weniger als 1000 Ohm vor, andernfalls handelt es sich um einen niederohmigen Kurzschluss.
Ursachenanalyse:
Erstens: Äußere Schäden
Kabelprobleme sind auf äußere Beschädigungen zurückzuführen und stellen die häufigste Ursache für Stromausfälle dar. Beschädigte Kabel können später großflächige Stromausfälle verursachen. Beispiele hierfür sind: Bei Bauarbeiten an unterirdischen Rohrleitungen kann das Kabel durch die Zugkraft von Baumaschinen herausgerissen werden; die Kabelisolierung und die Abschirmung können durch übermäßiges Biegen beschädigt werden; auch zu tiefe Schnitte und scharfe Kanten können zu Kabelschäden führen. Diese direkten äußeren Einflüsse verursachen Schäden am Kabel.
Zweitens: Feuchtigkeit in der Isolierung
Unzureichende Fertigungsprozesse bei Kabeln können zu Rissen in der Schutzschicht führen; Kabelendverbindungen sind nicht ausreichend abgedichtet; die Schutzhülse des Kabels kann durch Gegenstände beschädigt oder korrodiert sein. Dies sind die Hauptursachen für Feuchtigkeit in der Kabelisolierung. Dadurch sinkt der Isolationswiderstand, der Stromfluss steigt und es kommt zu Stromversorgungsproblemen.
Drittens: Chemische Korrosion
Bei längerem Stromfluss entsteht in der Kabelisolierung viel Wärme. Wird die Kabelisolierung über längere Zeit einer ungünstigen chemischen Umgebung ausgesetzt, verändern sich ihre physikalischen Eigenschaften, was zu Alterung und sogar zum Wirkungsverlust der Isolierung und damit zu Stromversorgungsproblemen führen kann.
Viertens: Betrieb unter Langzeitüberlastung
Bei langfristigem Betrieb von Kabeln mit hohen Strömen in der Umgebung, wenn die Isolationsschicht der Leitung Verunreinigungen oder Alterungserscheinungen aufweist und zusätzlich äußere Faktoren wie Blitzeinschläge und andere Überspannungseinwirkungen auftreten, kommt es zu Überlastung und starker Wärmeentwicklung, wodurch leicht Kabelprobleme auftreten können.
Veröffentlichungsdatum: 10. Oktober 2023